Biscuit de Savoie nach Philippe Rigollot (fluffigster Kuchen ever)

Ein schlichter, schneller und super leckerer Biscuit de Savoie.

Biscuit de Savoie ist ein Kuchen wie kein anderer. Ohne Übertreibung ist er der fluffigste Kuchen, den ich je gegessen habe.

Dabei ist er auf eine wunderschöne Art und Weise simpel, wahnwitzig schnell gemacht und saumäßig lecker. Enjoy.

Hintergrund des Biscuit de Savoie

Eine simple Schönheit.

Er ist weich, mal leicht zitronig oder vanillig. Saftig, so saftig. Der lockere Rührkuchen Biscuit de Savoie hat nicht umsonst den Namen Fluffkuchen verpasst bekommen.

Original stammt er aus Savoyen, einer Region im Osten Frankreichs, direkt an der italienischen Grenze.

Ein echter französischer Klassiker mit leichter Zuckerkruste.

Wonach Schmeckt er?

Der Fluffkuchen schmeckt für mich nach Sommer. Außen hat er eine leichte Zuckerkruste, die an Löffelbiskuit erinnert.

Anders als die meisten anderen Kuchen schmeckt er frisch am ersten Tag am besten, das macht aber nix, da er in nicht einmal 20 min fertig gebacken ist. Welcher Gugelhupf kann das schon von sich behaupten?

Ist der Biscuit de Savoie abwandelbar?

Pur ist der Kuchen absolut ein Traum, ich kann mir aber optional auch eine Erdbeersoße oder frische Früchte dazu vorstellen.

Die frischen Früchte sollten auch direkt im Teig gut zur Geltung kommen. Gut passen würden sicherlich auch Heidelbeeren. Falls du tiefgekühlte Heidelbeeren ausprobieren möchtest, empfehle ich dir 150 g, die du vorher kurz mit etwas Mehl bestäubst. Das verhindert ein Absinken im Teig.

Zum Rührkuchen schmecken Früchte aller Art.

Wie wird er gemacht?

Der Teig des schlichten Biskuitkuchen ist noch einen Ticken schneller gerührt, als er überhaupt gebacken wird.

Eigelbe werden mit Zucker hell und locker aufgeschlagen. Separat wird Baiser aufgeschlagen, aber nicht so steif, wie das zum Beispiel bei Macarons der Fall wäre.

Der Eischnee wird abwechselnd mit Mehl und Stärke unter das Eigelb gehoben und in einer hübschen Gugelhupfform* für 18 bis 20 min gebacken.

Für das schnelle Hüngerchen, wenig Zeit oder einfach nur Lust auf einen grandiosen Kuchen ist der Biscuit de Savoie definitiv der richtige. Noch warm schmeckt er natürlich auch … was will man mehr?

Viel Vergnügen!

Christiane

Biscuit de Savoie aka Fluffkuchen nach Philippe Rigollot

Christiane von Tonkabohne und Zitrone
Biscuit de Savoie haut um. Diesen wahnsinnig fluffigen und schnellen Rührkuchen wirst du in dein Herz schließen. Probiers mal!
Vorbereitung 15 Min.
Zubereitung 18 Min.
Summe 33 Min.
Gericht Frühstück, Kleinigkeit, Nachspeise
Land & Region Französisch
Portionen 1 Gugelhupf

Ausstattung

  • Küchenwaage
  • Feines Sieb
  • Kleine Schale oder Schüssel
  • 2 Rührschüsseln
  • Rührgerät
  • Teigschaber
  • Zitrusreibe

Zutaten
  

  • 60 g Mehl Typ 550
  • 60 g Speisestärke
  • 1 Bio-Zitrone
  • ½ Vanilleschote
  • 100 g Eigelb ca. 5 Eier (L) bzw. 6 Eier (M)
  • 75 g Zucker für das Eigelb
  • 125 g Eiweiß ca. 3,5 Eier (L) bzw. 4 Eier (M)
  • 80 g Zucker für das Eiweiß
  • Etwas Butter für die Form
  • Etwas Zucker für die Form

Zubereitung
 

  • Mehl und Speisestärke in eine Schale sieben* und zur Seite stellen.
  • Bio-Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale mit einer Zitrusreibe* abschaben. Halbe Vanilleschote* auskratzen und beides in eine Rührschüssel geben.
  • Eigelbe und 75 g Zucker ebenfalls hinzufügen und alles 4 Minuten lang mit dem Rührgerät aufschlagen, bis eine helle und schaumige Masse entstanden ist.
  • Eiweiße in eine große Rührschüssel geben. Mit dem Rührgerät schaumig schlagen, dabei langsam von der kleinsten auf die höchste Stufe schalten. Sobald das Eiweiß leicht schäumt, Zucker nach und nach langsam in die Schüssel rieseln lassen.
    Zucker
  • Kontinuierlich für 4 Minuten weiter aufschlagen. Zeit nicht unterschreiten, sonst hat das Baiser nicht die ideale Festigkeit.
  • Ofen auf 175 °C Umluft vorheizen.
  • Eischnee und Mehl-Stärke-Mischung abwechselnd mit einem Teigschaber* unter die Eigelb-Masse heben. Mit dem Eischnee abschließen.
  • Gugelhupfform* gut einfetten und anschließend zuckern. Dabei etwas Zucker in die Form geben und die Form so lange hin und her bewegen, bis sich der Zucker gleichmäßig verteilt hat.
  • Kuchen für 18 min backen und für 5 min auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Dann Form vorsichtig umstülpen und den Biscuit de Savoie entweder noch heiß anschneiden oder vollständig abkühlen lassen. Der Kuchen ist so saftig, dass der Boden leicht am Gitter festkleben wird. Man kann ihn aber vorsichtig mit einem Messer vom Gitter trennen. Lass ihn dir schmecken!

Notizen

Zur Aufbewahrung: Der Biscuit de Savoie hält sich luftdicht verpackt mehrere Tage, am fluffigsten ist er aber am ersten Tag. Da ist die Zuckerschicht auch am knusprigsten.
 
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Published by

Christiane

Süßes ist für mich so wichtig wie das obligatorische Käsebrot. Deswegen findest du auf meinem Backblog sowohl Kuchen als auch brotiges. Ich freu mich, dass du hier bist. Chapeau!

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